ARTEN DES PFERDERENNENS

Pferderennen gehören zu den ältesten und traditionsreichsten Reitsportarten der Welt. Es gibt verschiedene Arten des Pferderennens, die wir hier genauer vorstellen.

Galopprennen (Flachrennen)

Hauptsächlich werden Galopprennen von Englischen Vollblütern bestritten. Diese Pferderasse zeichnet sich besonders durch ihre sensible Art und die Geschwindigkeit aus, die sie erreichen können. Die Spitze der Rennpferde erreicht bis zu unglaublichen 70 Kilometern in der Stunde.
Flachrennen werden auf hindernisfreien Gras- oder Sandbahnen ausgetragen und in Fliegerrennen (bis zu 1.000 Meter) und Steherrennen (bis zu 3.400 Meter) unterteilt. Sie sind die bekanntesten Rennen.

Hindernisrennen

Für Hindernisrennen werden eigens für diese Sportart gezüchtete Pferde eingesetzt. Meistens ist die Distanz länger als bei Flachrennen und das Tempo langsamer. Oftmals erweisen sich Pferde, die im normalen Flachrennen zu langsam waren, bei Hindernisrennen als große Talente.
Auch das Hindernisrennen wird in verschiedene Sparten aufgeteilt.

Jagdrennen, auch als Steeplechase bekannt, führen oftmals über eine Distanz von 3.000 bis 7.200 Meter. Zahlreiche feste Naturhindernisse wie Wassergräben, Baumstämme, Wälle und Wasserdurchquerungen fordern großes Sprungvermögen und Wendigkeit von den teilnehmenden Pferden.

Daneben gibt es die Seejagdrennen. Wie der Name bereits sagt, ist Teil dieser Rennen das Durchqueren eines Sees. Auf manchen Rennstrecken ist der See so tief, dass die Pferde gerade noch den Grund berühren können. Oftmals entscheidet das Durchqueren des Sees den Ausgang des Rennens.

Hürdenrennen führen über einen 2.400 und 4.000 Meter langen Rundkurs. Im Gegensatz zu Jagdrennen sind die Hürden hier aus beweglichen Reisig gefertigt und vermindern damit das Verletzungsrisiko für Pferd und Reiter.

Trabrennsport

Neben den lediglich im Galopp ausgetragenen Rennen gibt es auch noch Trabrennen. Wie der Name bereits vermuten lässt, tragen die Pferde, umgangssprachlich auch Traber genannt, die Rennen nur im Trab aus. Ein Angaloppieren führt zur Disqualifikation, ebenso das Verfallen in eine andere Gangart.

Früher wurden Trabrennen meistens mit dem Sulky gefahren, heutzutage gibt es aber auch vermehrt gerittene Trabrennen.